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Befestigung am Motorrad So unterschiedliche die Kameras sind, sind auch die Befestigungsmöglichkeiten. Prinzipiell hat man zwei unterschiedliche Anbringungsmöglichkeiten, entweder am Motorrad oder am Fahrer. Die Anbringung am Fahrer (Helm oder Brustgurt) bietet den Vorteil, dass viele Erschütterungen und Vibrationen dadurch vermieden werden. Der Nachteil liegt eindeutig am Umstand, dass alle Bewegungen des Fahrers ebenfalls aufgenommen werden und die Kameraposition relativ hoch liegt. Dieser Effekt kann sogar gewünscht sein. Ein kurzer Schwenk mit dem Kopf zur Seite und die umliegende Landschaft ist für die Zuhausegebliebenen ebenfalls eingefangen.  Ein zu langer Schwenk zur Seite allerdings birgt die Gefahr die nächste Serpentine oder das Bremsmanöver des Vordermannes zu übersehen. Jeder wie er will. Bei der Montage am Motorrad empfiehlt sich ein Befestigungspunkt möglichst nahe an der horizontale Achse des Motorrades, da damit Vibrationen eingeschränkt werden können.  Vierzylinder laufen ruhiger als Zwei- oder Einzylinder, das ist wohl eine alte Binsenweisheit. Je weiter die Kamera von der Längsachse entfernt montiert ist, umso größer werden die Vibrationen sind. Davon können wohl die Boxerfahrer ein Lied singen, die am äußersten Ende des Sturzbügels die Kamera montiert haben. Leichte Vibrationen, beispielsweise bei der Beschleunigung, können dem späteren Betrachter der Aufnahmen das Motorradfeeling ins Wohnzimmer liefern. Das menschliche Auge benötigt beim Betrachten einen möglichst unbeweglichen Fixpunkt zur Orientierung, also einen Teil des Windschildes, der sich bewegenden Gabel (drückt zudem Dynamik aus) oder des Hecks, wenn nach hinten gefilmt wird. Auch auf den Sound des Videos sollte man bei der Befestigung der Kamera achten. Die meisten der Actioncams nehmen die nähesten und lautesten Geräusche auf. Habe ich die Kamera daher in der Nähe des Kurbelgehäuses montiert, werde ich am Video nicht den kernigen Auspuffsound haben, sondern ein vielleicht nicht wiedererkennbares Geräusch aus dem Kurbelgehäuse. Mit der Zeit steigen die Ansprüche an die eigenen Videos und man möchte mehrere Aufnahmepositionen haben. Einmal ein möglichst hohe Befestigung (vielleicht mit einem Brustgurt), dann wieder eine möglichst tiefe Befestigung (in der Nähe der Fußrasten) um bestimmte Effekte zu zeigen und dann wieder die Arbeit der Gabel und des Vorderrades bei unebenen Straßenverhältnissen. Ausprobieren ist angesagt um die besten Positionen zu finden.
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