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Der Filmschnitt: Bevor mit dem Filmschnitt begonnen werden kann muss das gedrehte Video zuerst einmal auf eine Festplatte. Dann wird das Videobearbeitungsprogramm gestartet, so man eines hat. Wenn nicht muss man sich eines besorgen. Im Internet gibt es zahlreiche kostenlose Downloads für Viedeobearbeitungsprogramme. Zumeist sind diese Programme abgespeckte Versionen von käuflich erwerbbaren Programmen und nicht alle Fähigkeiten freigeschaltet. Man hat sich sehr viel Mühe mit der Planung und dem Dreht gemacht, also sollte man auch beim Bearbeitungsprogramm nicht am falschen Platz sparen. Annehmbare und gute Resultate liefernde Programme gibt es unter € 100,--. Vor der Anschaffung des Programmes sollte man sich jedenfalls darüber informieren, ob das Aufnahmeformat damit eingelesen werden kann und welche Ausgabe möglich ist. Kann das Programm auch auf YouTube oder andere Plattformen hochladen? Die meisten Filmschnittprogramme belassen das Rohmaterial unverändert und merken sich durch den vorgenommenen Schnitt lediglich die Frames (einzelnes Bild des Filmes), die für den Film herangezogen werden soll. Das endgültige Zusammensetzen des Films geschieht erst beim Mix down oder Brennen des Videos. Daraus folgt, dass der ursprüngliche Platz auf der Festplatte für das Rohmaterial nicht mehr verändert werden kann. Die am Markt befindlichen Programme können neben Filme schneiden und zusammensetzen auch Blenden und Übergänge einfügen, Szenen mit Effekten überziehen, Nachvertonen u.v.m.. Seitenweise werden die möglichen Effekte und Übergänge angeführt.  Doch Achtung mit deren Verwendung. Was soll auf der DVD dann drauf sein. Soll es eine Anhäufung von Effekten gespickt mit einigen Fahrszenen sein, oder doch die schöne Fahrt durch einige wenige Übergänge thematisch in Erinnerung behalten? Natürlich gehört zu einem Motorradvideo auch die passende Musik. „Born To Be Wild“ und andere Titel finden ihren Platz als Untermalung. So lange das Video nur zum Selbstgebrauch und im privaten Bereich verwendet wird gibt´s damit auch keine Probleme. Soll das Video aber auch auf eine Plattform wie „Facebook“ oder andere hochgeladen werden, lauert die Gefahr eine Urheberrechtsverletzung zu begehen. So mancher, der sein Video auf YouTube stellte bekam von Künstlervertretungsagenturen eine saftige Rechnung für die Verwendung des Urheberrechts eines bestimmten Songs. Zum Thema Musik noch ein paar Takte. Nichts kann einen ansonst gelungen Film mehr zerstören als eine nicht dazu passende Musik. Damit ist nicht nur der Anfang- und Ende der Musik gemeint, sondern auch die thematische Übereinstimmung mit dem Filmthema und in gewissem Maße mit den Erwartungen der Zuschauer. Einen Motorradfilm mit Hansi Hinterseer zu untermalen ist ein schweres Foul, welches mit der roten Karte und einem Übermaß an Hohn bestraft wird. Beim Schneiden und Nachbearbeiten des Filmes werdet ihr die meiste Zeit verbringen. Meine Vorgehensweise ist zumeist einmal das mitgebrachte Filmmaterial auf Qualität durchzusehen und qualitativ nicht verwertbares Material herauszuschneiden. Das sind vor allem Szenen vom Einschalten der Kamera bis tatsächlichen Abfahrt, zu sehr verwackelte (Vibrationen am Boxer) und durch zu hohe Lichte/Schattenwechsel behaftete Szenen. Nicht ansehbare Licht/Schattenwechsel hat man sehr leicht bei Walddurchfahrten im Sommer, wenn die Sonne so richtig herunterheitzt. Der nächste Arbeitsgang ist vom verbliebenen Material jene Sequenzen auszusuchen, die ich tatsächlich zeigen will. Im dritten Arbeitsschritt werden die Filme zusammengesetzt, Ein- und Ausblendungen dazu gefügt, Kontrast und Lichtverbesserungen vorgenommen. Danach, im nunmehr bereits 4. Arbeitsschritt erfolgt die Vertonung durch Besprechen, akustische Effekte einfügen und separat aufgenommen Ton einfügen. Erst im letzten Arbeitsschritt füge ich die Hintergrundmusik dazu und setzte dementsprechende Tonabsenkungen, damit der gesprochene Text auch gut hörbar bleibt. Danach kommen noch 3 bis 4 Durchläufe um Korrekturen und kleinere Verbesserungen vorzunehmen.
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